MS18_075_Projektwettbewerb

BASF zeichnet Projekt „GRIT“ aus.

Die BASF zeichnet das von Dr. Martina Schott entwickelte Projekt GRIT aus. Hartnäckigkeit und Leidenschaft lassen sich trainieren. Durch ein kombiniertes Programm aus sportlichem Training, Integration in einen Sportverein sowie Mentoring und Workshops mit Frauen aus verschiedenen Berufsfeldern wird in diesem Projekt ein Programm geschaffen, das Mädchen und junge Frauen befähigt ihre eigene Zukunft positiv zu gestalten.

Untersuchungen der sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln belegen, dass regelässiger Sport die schulischen Leistungen von Jugendlichen positiv steigert, weil sie hartnäckig werden und Leidenschaft entwickeln, man spricht in diesem Zusammenhang von GRIT.

Die Rudergesellschaft Speyer 1883 e.V. (RGS) bildet für dieses Projekt eine reine Frauen-Trainingsgruppe, die ausschließlich durch Frauen trainerisch begleitet wird. In den letzten Jahren hat die RGS die Erfahrung gemacht, dass sich Mädchen in gemischtgeschlechtlichen Gruppen pubertierender Jugendlicher nicht wohl fühlten. Deshalb werden die Inhalte und die Umsetzung des Rudertrainings im Rahmen dieses Projektes vollkommen neu aufgestellt und auf die Belange der Teilnehmerinnen zugeschnitten.

Ergänzt wird das Sportangebot durch ein begleitendes Mentoring der Club Soroptimist International Club Speyer. Abgerundet werden der Sport und das Mentoring durch Workshops, auf denen die Teilnehmerinnen sich Selbstcoaching-Tools erarbeiten, aktiv netzwerken und sich mit frauenspezifischen Themen auseinandersetzen.

Das Spannende an dem Projekt ist die bewusste Kombination des Mentoring-Programms mit einer zeitgleichen Ausbildung im Rudersport in einer Phase die durch die Pubertät der Teilnehmenden geprägt ist. Eine Phase, in der viele Mädchen und junge Frauen ein kritisches Verhältnis zu ihrem Körper entwickeln, oftmals Schulprobleme bekommen und durch die naturgemäße Abwendung von den Eltern kaum kompetente Ansprechpartner haben.

Wir wollen mit diesem Projekt erlebbar machen, dass es toll sein kann den eigenen Körper durch gezieltes Training als stark und belastbar zu erleben, die eigene Verwirrung durch systematisches Selbstcoaching und Mentoring in Klarheit zu verwandeln und schlussendlich sich selbst als beitragenden Teil einer funktionierenden Gemeinschaft zu erleben.

Welche Ziele sollen erreicht werden?

  • Befähigung der Mädchen und jungen Frauen zu Zielformulierung und Zielverfolgung
  • Teil einer funktionierenden Gemeinschaft und wirkungsstarker Netzwerke werden
  • Erfolgserlebnisse in sportlicher, sozialer und schulischer Hinsicht haben
  • Sensibilisierung für genderspezifische Themen
  • Einen komplexen Sport mit Spaß erlernen und ganzheitlich davon profitieren

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